Hallo ihr Lieben,
in Taiwan ist es zu euch sechs Stunden später, man braucht man einen Adapter um Handy und Co zu laden und es wird hier Chinesisch gesprochen. Außerdem gibt es hier über 20 Ananas- und über 50 Mangosorten. Übrigens: Noch nie hat mir eine Reiseleitung in einem fremden Land einen Vortrag über Nachhaltigkeit gehalten. Und tatsächlich gibt es in den öffentlichen Räumen und in Hotels Wasserspender mit kaltem und warmem Wasser, an denen sich jeder bedienen kann. Auch auf Mülltrennung wird hier Wert gelegt – top! Und von der Atomkraft haben sich die Taiwaner nun auch vor zwei Wochen endgültig verabschiedet.
Gestern waren wir noch in dem Longshan Tempel. Was mir gefallen hat, war, dass er mitten in der Stadt liegt und die Menschen direkt mit Einkäufen oder von der Arbeit zum Beten kommen und dass es für jedes Anliegen einen Gott gibt: Einen Literaturgott, Medizingott, Schwangerschaftsgott, etc.
Heute haben wir den halben Tag am Sonne-Mond-See - der Name leitet sich von den Küstenformen ab - verbracht, dem größten Binnengewässer Taiwans. Allerdings war es ziemlich diesig und die Vegetation hat mich total an Malaysia erinnert. Wir sind mit dem Boot gefahren, haben die Sommerresidenz und das alte Boot von Chian-Kai-Shek angeschaut, ferner den am Rande des Ufers liegenden Wen-Wu-Tempel. Das ist eine wunderschöne Anlage mit sehr kunstvoll geschnitzten Verzierungen. Erbaut wurde sie von Spendern, deren Namen auf meterlangen Steinplatten bzw. Säulen geschrieben stehen. Prestige ist den Taiwanern genauso wie den Chinesen sehr wichtig.
Nun springe ich in meinen Whirlpool mit Blick auf den See;-),
Bis Morgen,
eure Maggie












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