Montag, 19. Mai 2025

HAEINSA - DEM RUF DES BUDDHA FOLGEN

Hallo ihr Lieben

Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, denn bereits am Vormittag gab es den ersten Höhepunkt: Den um das Jahr 800 erbauten Haeinsa-Tempel, der UNESCO-Weltkulturerbe ist und bis heute aktiv als buddhistisches Kloster genutzt wird. Schon wenn man durch den Wald hin spaziert, hört man die gesungenen Gebete der Mönche, die einem durch Mark und Bein gehen. Ich habe eine Gänsehaut bekommen. Vor Ort erklärte Kaiya uns verschiedene Handzeichen des Buddha. Die Hälfte der Koreaner sind übrigens Buddhisten, die andere Hälfte Protestanten und Christen. 

Danach erzählte sie uns von den mehr als 80.000 hölzerne Druckplatten des sogenannten Tripitaka Koreana. Das ist ein buddhistischer Kanon, deren Erstellung 16 Jahre dauerte. Die Druckstöcke lagern natürlich belüftet in den geschlitzten Häusern, die man nicht betreten darf. Auf dem Gelände gaben die Mönche noch eine Trommelsession zum Besten und zum Schluss haben sie eine riesige Glocke zum Läuten gebracht, deren Klang bestimmt im ganzen Tal zu hören war!

Am Nachmittag erkundeten wir den Gayasan-Nationalpark mit den berühmten Hügelgräberpark (ebenfalls UNESCO). Hier liegen Könige in einem Sarg und Zimmer aus Holz mit kostbarem Schmuck in einem Grashügel begraben, ähnlich wie die Pharaonen in ihren Pyramiden. Diesmal wurde ich um ein Foto mit Jugendlichen im Hanbok Outfit gebeten!….Den krönenden Abschluss des Tages bildete der Donggung-Palast, den wir in der Abenddämmerung besuchten. An den Spiegelungen im Teich hätte Monet hier seine helle Freude gehabt, ich hatte sie allerdings auch;-).

Nun schlafe ich erfüllt ein,

eure Maggie



















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